Was Sie erwartet

Das Edwin Scharff Museum ist ein Haus für Kunstinteressierte ebenso wie für Kinder.

Es liegt am Petrusplatz mitten in Neu-Ulm. Nur zehn Gehminuten vom Ulmer Münsterplatz entfernt.

Unser Museum hat viele Gesichter. Auf rund 1500 Quadratmetern zeigen wir einerseits einen Überblick über das Werk von Edwin Scharff (1887–1955), eines in Neu-Ulm gebürtigen, bedeutenden Bildhauers der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, ergänzt durch thematisch nahe Sonderausstellungen. Zum anderen wird der Nachlass des ungegenständlichen Malers Ernst Geitlinger (1895-1972) präsentiert.

Darüber hinaus gibt es im Edwin Scharff Museum etwas Besonderes: Das Kunstmuseum wird durch ein Kindermuseum ergänzt – das auch von Erwachsenen gerne besucht wird. Auf rund 500 Quadratmeter zeigen wir wechselnde Ausstellung zu allen Aspekten des Lebens. Experimentieren, Forschen, Spielen und Entdecken ist hier ausdrücklich erwünscht. Bundesweit einmalig ist, dass wir der Präsentation von Kunst im Edwin Scharff Museum ebenso viel Raum geben wie den Angeboten für Kinder.

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Öffnungszeiten

Edwin Scharff Museum

Mo geschlossen
Di, Mi 13 – 17 Uhr
Do, Fr 13 – 18 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr

Sonderöffnungszeiten 2019

3.10. Tag der Dt. Einheit 10 – 18 Uhr

1.11. Allerheiligen 10 – 18 Uhr

24.12. Heiligabend geschlossen
25.12. 1. Weihnachtsfeiertag 10 – 18 Uhr

26.12. 2. Weihnachtsfeiertag 10 – 18 Uhr

31.12. Silvester geschlossen
 

ADRESSE

Edwin Scharff Museum
Petrusplatz 4
89231 Neu-Ulm

Eintritt

Eintritt regulär 5 €
(1 Erwachsener und max. 3 Kinder)

Familienkarte  9 €
(2 Erwachsene und max. 6 Kinder)

Bitte beachten Sie: Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zahlen prinzipiell keinen Eintritt. Allerdings können pro Erwachsener nur maximal drei Kinder mitgenommen werden.

Weitere Informationen zum ermäßigten und freien Eintritt finden Sie hier.
Für Ihren Besuch können Sie sich an der Kasse kostenfrei unseren Mediaguide ausleihen.

BARRIEREFREIHEIT

Unser ganzes Haus ist barrierefrei ausgestattet.

ÖFFENTLICHER VERKEHR

Linie 5 bis Petrusplatz

Linie 7 bis Schützenstraße

MIT DEM AUTO

Der Beschilderung folgen: Museen am Petrusplatz

Kulturnacht im Edwin Scharff Museum

Kulturnacht 2019

Siyou'N'Hell spielen  im Edwin Scharff Museum

 

„Eine Stimme, ein Bass und die Inspiration des Augenblicks“. Bei „Siyou’n’Hell“ trifft die Gospelqueen Siyou die Basslegende Hellmut Hattler. Sie treten am Samstag, den 21. September, im Rahmen der Ulm/Neu-Ulmer-Kulturnacht um 19.30 und 21.30 Uhr als Hauptact im Edwin Scharff Museum auf.

Vorher, drumherum und danach können Kunst- und Kulturinteressierte spannende Kunstbegegnungen erleben, darunter Schauspielführungen zu Edwin Scharff mit dem Titel „Die entspannte Aufrichtung“ und eine Kurzführung zur Sonderausstellung „Zarte Männer in der Skulptur der Moderne“. Den ganzen Abend lang verändert sich der Sonderausstellungsbereich durch eine poetische Intervention. Sie lädt Besucherinnen und Besucher ein, mit ihrem persönlichen Blick die Ausstellung zu verändern. Schwebende Zeichnungen hängen an weißen Luftballons und zeigen, was anderen auffällt, sie beschäftigt, ihnen gefällt. Vielleicht eine Besucherin? Oder doch ein „zarter Mann“ der Ausstellung? Das Museumscafé der Lebenshilfe sorgt zudem für süffige Cocktails mit und ohne Alkohol.

Eintrittsbänder für 10 (ermäßigt 8) Euro, die für alle teilnehmenden Kultureinrichtungen und für kostenlose Bus- und Bahnfahrten gelten, gibt es im Vorverkauf und an allen Veranstalterkassen.

 

Programm im Edwin Scharff Museum

 

150 Jahre Stadt Neu-Ulm

Kunsttour Neu-Ulm

Ein digitaler Guide zur Kunst im Öffentlichen Raum


Neu-Ulms Stadtraum, wichtige Gebäude, Plätze und Kunstwerke: Man sieht sie zwar, nimmt sich aber selten Zeit, diese wirklich wahrzunehmen. Doch ein zweiter Blick auf Neu-Ulm lohnt sich. Ob Edwin Scharffs „Männer im Boot“, der Wasserturm oder der Maxplatz – die Stadt hat viele Geschichten zu erzählen!

Mit drei verschiedenen "Kunsttouren" möchte das Edwin Scharff Museum zum Stadtjubiläum Impulse für die bildende Kunst im Stadtraum setzen und den Blick für das Vorhandene schärfen.
32 Kunstwerke, Orte und Architekturen wurden zu thematisch passenden Touren zusammengefasst. Auf den Touren mit den Titeln „Donauabwärts“, „Entfestigung“ und „Mittelpunkte“ erfahren Interessierte Grundlegendes zu den Objekten. An den Kunstwerken wurden QR-Codes angebracht, die man scannen kann. Dann landet der Nutzer auf einer neuen Website, die Informationen zu den Kunstwerken und Objekten und den Künstlern liefert.

Der QR-Code greift auf eine eigene Website zu, die auch unabhängig vom QR-Code aufgerufen werden kann.
Um zur Website zu gelangen, klicken Sie einfach auf das Logo der Kunsttour.

150 Jahre jung – Kinder erzählen von Neu-Ulm

Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren sprechen über ihr Neu-Ulm.

Über lässige Freizeitaktivitäten, über Geschichtliches oder persönliche Erlebnisse, über die gemütlichsten Plauderecken, die leckersten Mittags-Snacks, aufregende Skater-Kurven, vom Chillen auf dem Schwal, vom Spielen im Glacis und von ihren Lieblingsplätzen. Darüber hinaus verraten sie auch ihre Wünsche für die künftige Stadtentwicklung.
Ein Projekt im Rahmen von "150 Jahre Stadt Neu-Ulm", in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk.

wir-leben-neu.de
br.de

Hör mal, wer da guckt!

Eine interaktive Mitmachausstellung für Kinder ab 5 Jahren
Bis 15.9.2019

Eine Ausstellung, die den ganzen Menschen in den Blick nimmt und Kinder ab fünf Jahren dazu befähigen möchte, selbstbewusst, liebevoll und aktiv ihren jeweils individuellen Bedingtheiten und Befähigungen nachzugehen.

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Vorschau

Architektierisch. Bauten von Mensch und Tier
17. November 2019 – 19. September 2021

Eine interaktive Ausstellung über Architektur, Baukultur und Raumverständnis bei Mensch und Tier.

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In auffallender Vielzahl bearbeiteten die Bildhauer seit Anfang des 20. Jahrhundert den Topos des unversehrten, aber verletzlichen Jünglings. Die Konzeption eines empfindsamen männlichen Körperideals erscheint als bewusste Gegenbewegung zu den heroischen Männerbildern der Zeit. In einem Umfeld des kriegerisch-militanten Selbstbewusstseins der späten Kaiserzeit und noch junger Demokratiebewegungen suchten die vorwiegend männlichen Künstler nach Verfeinerung von Körper und Geist. Der Kult um die Jugend, der sowohl in militanten wie in pazifistischen Kreisen in der Zeit um 1900 blühte, beflügelte dieses Ideal des zarten Mannes. Rund 60 Plastiken von Bildhauern aus drei Generationen, geboren zwischen 1847 und 1912, sind zu sehen, u. a. von Adolf von Hildebrand, Renée Sintenis, Hermann Blumenthal oder Gerhard Marcks.

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Postproduktion

Stefan Wissel im Dialog mit Edwin Scharff
19.05.2019 – 30.07.2023

Auf Einladung des Museums setzt sich Stefan Wissel dialogisch mit Edwin Scharffs Arbeiten und ihrer musealen Präsentation auseinander. Seine künstlerischen Einlassungen, Resonanzen und Zuspitzungen offerieren neue Sichtweisen auf das vertraute Werk und eröffnen produktive Denk- und Assoziationsräume.

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Die Ständige Sammlung des Museums zeigt Skulpturen, Bilder und Dokumente von Edwin Scharff und seinen Zeitgenossen. Werke von Ernst Barlach, Käthe Kollwitz oder Wilhelm Lehmbruck ergänzen den Blick auf die Zeit und verdeutlichen im unmittelbaren Vergleich das Charakteristische der Kunst Edwin Scharffs.

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Ernst Geitlinger gilt als zeitlebens experimentierfreudiger Maler und als ein Vorreiter der Konkreten Malerei in Deutschland. Die Werkauswahl der Ständigen Sammlung Geitlinger lässt nachvollziehen, wie sich der Künstler immer mehr vom Abbild entfernt, um sich schließlich einer reinen Farb-Formbeziehung zu widmen. 

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21.09.
Kulturnacht

22.09.
atelier im Museum

25.09.
atelier im Museum

10.10.
Museum International - Workshop im Rahmen der Tage der Begegnung

22.09.
Führung: Zarte Männer in der Skulptur der Moderne

24.09.
Führung für Lehrkräfte: Zarte Männer in der Skulptur der Moderne

06.10.
Führung: Zarte Männer in der Skulptur der Moderne