Edwin Scharff

Edwin Scharff (1887-1955) gehört neben Wilhelm Lehmbruck, Ernst Barlach und Georg Kolbe zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Er beginnt als Maler, wendet sich jedoch bald der Bildhauerei zu. Er ist wie seine Zeitgenossen, einer figürlichen Kunstauffassung verpflichtet, beruft sich auf eine klassisch geprägte Formensprache und strebt nach einem zeitgemäßen und doch allgemeingültigen Bild des Menschen. Schaffensstationen des gebürtigen Neu-Ulmers sind München, Berlin, Düsseldorf und Hamburg. Als „entartet“ verfemt, wird Edwin Scharff in den 1930er Jahren mit Ausstellungs- und Arbeitsverbot belegt. Er wird in der Nachkriegszeit rehabilitiert und lehrt und arbeitet bis zu seinem Tod 1955 in Hamburg.

Die Ständige Sammlung des Museums zeigt Skulpturen, Bilder und Dokumente von Edwin Scharff und seinen Zeitgenossen. Werke von Ernst Barlach, Käthe Kollwitz oder Wilhelm Lehmbruck ergänzen den Blick auf die Zeit und verdeutlichen im unmittelbaren Vergleich das Charakteristische der Kunst Edwin Scharffs.

Werke Edwin Scharff

"Form muss alles werden"

Edwin Scharff
1887–1955

Hg. Helga Gutbrod, Edwin Scharff Museum Neu-Ulm

248 Seiten
258 farbige Abb., 56 s/w Abb.
21 x 27 cm
Gebunden 

ISBN 978-3-86832-137-1

WEITERE PUBLIKATIONEN

Ständige Sammlung