KUNSTMUSEUM

Neben den Ständigen Ausstellungen zu Edwin Scharff und Ernst Geitlinger legen wir den Schwerpunkt in mehreren Sonderausstellungen pro Jahr auf die Klassische Moderne, also das ausgehende 19. und die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts - und das immer wieder mit dem Augenmerk auf der Bildhauerei. Damit erweitern und ergänzen wir den Blick auf das Werk Edwin Scharffs.
Zugleich zeigen wir ab und an aktuelle künstlerische Positionen und spannen damit einen Bogen zur Gegenwart.
Mit dem Bildhauer Scharff und dem etwa gleichaltrigen Maler Geitlinger konfrontieren wir eine figürliche Kunstauffassung mit Tendenzen ungegenständlicher und konkreter Kunst.

…Dein Max

Große Kunst im kleinen Format

31. Januar bis 3. Mai 2015

Große Kunst im kleinen Format: Wie die „Brücke“- Mitglieder Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein und Karl Schmitt-Rottluff untereinander oder mit Freunden und Förderern korrespondierten, zeigen die Künstlerpostkarten aus der wertvollen Sammlung des Altonaer Museums Hamburg.

Voraussetzung für diese Kunstwerke im Kleinformat war die 1870 eingeführte Korrespondenzkarte, die sich rasch großer Beliebtheit erfreute. Erst ab 1905 durfte jedoch die Adress-Seite auch offiziell für Mitteilungen genutzt werden. Nun stand die gesamte Rückseite als Bildfläche zur Verfügung.

Mit Verve und voller Einfallsreichtum gestalten die Mitglieder der Künstler-Gruppe „Brücke“ ihre Postkarten an Freunde, Kollegen und Sammler, auf denen sie Meinungen austauschen, über Begegnungen berichten oder Verabredungen treffen. In wenigen, impulsiven Gesten notieren Kirchner, Pechstein oder Heckel ihre Reise-Eindrücke, halten Gesehenes fest oder skizzieren die Bildidee, die sie derzeit beschäftigt. Dabei erfordert die begrenzte Fläche eine Reduktion auf das Wesentliche. Aus dieser Verknappung resultiert die energievolle Ausstrahlung der Schilderungen. In ihrer Spontanität geben sie einen unmittelbaren Einblick in den künstlerischen Schaffensprozess.