Kindermuseum

Anfassen ausdrücklich erwünscht: Unsere Ausstellungen im Kindermuseum reichen von gesellschaftsrelevanten über kulturgeschichtliche bis zu naturwissenschaftlichen Themen. Bei uns ging es schon um die Familie, den Tod, um den eigenen Körper, die Globalisierung und um alles, was sich und uns bewegt. Die Ausstellungen zu den unterschiedlichsten Wissensgebieten wechseln jährlich. Sie sind so konzipiert, dass Lernen richtig Spaß macht und nebenbei passiert. Unser Kindermuseum kommt damit der Spielfreude, dem Bewegungsdrang und dem Wissensdurst nicht nur von Kindern entgegen. Wir haben auch viele begeisterte erwachsene Besucher.

Erzähl mir was vom Tod!

15. Oktober 2011 – 9. September 2012

Diese Aufforderung mutet in einer Gesellschaft, die den Tod erfolgreich aus dem Alltagsleben verdrängt hat, befremdlich an. Und dann wird dieses Thema ausgerechnet in einer Ausstellung für Kinder und ihre Eltern angesprochen. Wie soll das gehen? Es geht, weil Themen wie „Alter“, „Zeit“ und „Vergänglichkeit“ spielerisch und anschaulich präsentiert werden. Märchen, Mythen und Spiele helfen den Menschen seit alters her, das Leben und den Tod zu erklären. Begehbare Rauminszenierungen führen in unterschiedliche Aspekte des Themas ein: Vom „Uhrenraum“ mit den großen Sanduhren führt der Weg in andere Welten. Ein Labyrinth aus Straßen und Kammern lockt auf individuelle Erkundungsgänge. Wähle ich zuerst den „Paradiesgarten“ oder wage ich mich ins „Wohnzimmer der Erinnerungen“? Erforsche ich die „Galerie der Lebensalter“ oder doch lieber erst den „mexikanischen Altar“? Bewusst verzichtet die Ausstellung sowohl in der Gestaltung als auch in der pädagogischen Vermittlung auf vordergründige Didaktik oder lineare Führung.